Innovation und Wandel in Hamm

Kennst du Hamm? Natürlich kennst du Hamm! Aber wie gut kennst du es? Viele denken bei Hamm zuerst an enorme Zerstörungen nach dem Zweiten Weltkrieg und die sichtbaren Folgen des wirtschaftlichen Niedergangs in neuerer Zeit. Die Geschichte der Stadt beginnt aber schon im März 1226 und ist über die Jahrhunderte hinweg geprägt von zahllosen Rückschlägen in Form von Kriegen, Stadtbränden, Pestepidemien und Konkursen großer Arbeitgeber. Besonders eindrucksvoll bleibt, wie sich Hamm und seine Bürger gegen die Katastrophen stemmten und die Stadt in jedem Fall wenig später wie Phönix aus der Asche stieg.

 

Eine Geschichte von Fall und Aufstieg

Durch Handel, fleißige Kaufleute und Stadtprivilegien kam die Stadt Hamm schon im 15. Jahrhundert zu Reichtum und Ansehen. Das Gewerbemonopol für Bier und Brot ließ die Kassen klingeln. Fast zweihundert Jahre gehörte Hamm der Hanse an und profitierte vom Handel. Die Entwicklung der Stadt krönte die Eröffnung einer Universität im Jahr 1657, die bis ins späte 18. Jahrhundert bestand. Mit der industriellen Revolution begann ein weiterer großer Aufschwung. Hervorragende Anbindungen ans Schienennetz und Schiffbarmachung der Lippe schufen einen Verkehrsknotenpunkt der Extraklasse. Die Industrialisierung begann zuerst bei den traditionellen Gewerben der Stadt: Bäckerei und Brauerei. Dann folgten die Drahtwerke und später der Bergbau. Die Anbindung verbesserte ab 1914 der Datteln-Hamm-Kanal und 1938 kam die A2 hinzu.

Die Auswirkungen des 2. Weltkriegs waren enorm. Die Wirtschaft lag am Boden genau wie 60 % des Stadtgebiets. Doch die „Hammer“ sind nicht unterzukriegen. Sie rappelten sich auf und stellten ihre Stadt wieder auf die Beine. Die Musikschule, der Tierpark und Kinos gehörten zu den ersten kulturellen Eckpfeilern. Auch wenn wirtschaftlich in den folgenden Jahren nicht alles zum besten stand, legte der Bürger in Hamm Wert auf Lebensqualität. 1984 richtete die Stadt die erste Landesgartenschau aus und ist noch heute stolz auf das Wahrzeichen – den Glaselefanten. Nicht zuletzt durch diese Bemühungen ist die Stadt heute eine grüne Oase. Museen, Musikevents, weithin bekannte Stadtfeste und Theater gehören zum Selbstverständnis von Hamm. Das Maximare ist eine der bekanntesten Thermen Deutschlands und Sportmöglichkeiten im und am Wasser der Lippe und des Kanals runden das Freizeitangebot ab.

 

Ist die Wirtschaft wirklich ein Problem?

2010 endete mit der Schließung der letzten Zeche ein kompletter Wirtschaftszweig in Hamm, der Bergbau. Auch die Drahtwerke und die Brauereien sind als Motor der Industrie und als Arbeitgeber schon einige Zeit nicht mehr von Bedeutung. Sollte die Stadt diesmal in die Knie gehen? Das wäre das erste Mal in ihrer Geschichte!

Hamm stellte neue Projekte auf die Beine und die Bürger schufen aus den Ruinen der Konkurse neue wettbewerbsfähige, häufig mittelständische Unternehmen. Der Standort ist schon durch die unschätzbar gute Verkehrsanbindung mit Hafen, Bahnknotenpunkt und den Autobahnen A1 und A2 für viele Logistikbetriebe perfekt. Besonders stark vertreten sind ebenso die Bereiche Chemie, Stahlverarbeitung, Maschinenbau und Elektrotechnik. Zusätzlich haben sich Dienstleistungsunternehmen angesiedelt, der größte Arbeitgeber ist jedoch das St. Marien Hospital.

 

Hamm – Fachhochschulen und Gründerparadies

Die Förderung der Wirtschaft endete zum Glück nicht bei der Ansiedlung neuer Unternehmen. Eine gute Entwicklung beginnt bereits bei der Ausbildung. Eine hohe Lebensqualität sowie familienfreundliches Leben, bindet Fachkräfte und zieht Macher und Gründer an. Die Stadt Hamm sorgt deshalb heute für zahlreiche Angebote im kulturellen Bereich, fördert Familien und Kinder und entwickelt herrliche Freizeitangebote.

Besonderes Aushängeschild sind die beiden Hochschulen. Die SRH bildet nach innovativen Lehrmethoden zukünftige Experten in Logistik, Energiewirtschaft und Betriebswirtschaft aus. Der enorme Zulauf an internationalen Studierenden und Preise in Forschungswettbewerben beweisen die Exzellenz der Einrichtung. Die Hochschule Hamm-Lippstadt hält in Hamm zukunftsträchtige Studiengänge ab wie zum Beispiel: Intelligent Systems Design, Biomedizinische Technologie oder Umwelt- und Gefahrstoffanalyse.

Kreative Köpfe finden sich auch unter den Nutzern des Fablab. Die offene Werkstatt stellt handwerklich Begabten moderne Geräte wie 3D-Drucker zur gemeinschaftlichen Verwendung zur Verfügung. Um das Potenzial dieser Schulen und Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen, unterstützt die Wirtschaftsförderung Hamm Gründer und Start-ups. Sie spricht auch direkt Studierende und Hochschulabsolventen an, die vor Ideen sprühen. Wo werden diese frischgebackenen Selbständigen arbeiten?

 

Innovation neuer Arbeitswelten – Coworking und Open Space

Dass die Konjunktur in Hamm brummt, ist nicht unbemerkt geblieben. Die Arbeitslosenquote ist niedrig, Menschen ziehen in die Stadt oder kommen zurück und die Nachfrage nach Gewerbeobjekten und Büros nimmt zu. Doch Hamm hat bewiesen, es ist nicht konservativ und langweilig. Kreativ und unkonventionell passt viel besser!

Darum hat Work Inn einen neuen Standort in Hamm geplant und eröffnet. Alle, die einen Arbeitsplatz mit Community-Anschluss suchen sind herzlich willkommen. Das Coworking ist Arbeiten für Kreative und Dienstleister, Start-ups und eingesessene Unternehmen mit Platzbedarf. Die Atmosphäre lädt zu produktiven Leistungen ein, die geteilten Räume sparen Kosten und gleichzeitig knüpfst du unkompliziert Kontakte zu Gleichgesinnten, potenziellen Kunden und Geschäftspartnern. Denkst du unabhängig, tauschst dich gerne über Ideen aus und benötigst einen motivierenden Arbeitsplatz? Dann bist du bei Work Inn richtig!

Offene Arbeitsbereiche bieten Freelancern, KMUs und Selbständigen aus den unterschiedlichsten Branchen eine Plattform für Büroarbeiten, Kundentermine und Austausch mit „Coworking“-Kollegen. Start-ups profitieren von Kosteneinsparungen in der Anfangsphase und bleiben, weil sie sich arbeiten in einer anderen Umgebung nicht mehr vorstellen können. Dabei kommen Zonen für konzentriertes Arbeiten und Ruhezeiten nicht zu kurz. Schau dir unser Konzept an und lass dich von den Work Inn-Qualitäten überzeugen!

 

Unser Standard bei Work Inn

Du findest uns in Hamm im wunderschönen Altbau der Volksbank. Dort arbeiten auf 400 qm Experten, Macher und kluge Köpfe im Open Space oder in Teambüros. Wir legen sehr viel Wert auf hochwertige, stilvolle, aber auch praktikable Einrichtung. Das Design passt zum schicken Ambiente des Altbaus mit herrlicher Aussicht auf die Altstadt.

Jeder Nutzer ist automatisch Mitglied unserer Work Inn-Community. Du vernetzt dich Offline und Online mit den anderen Mitgliedern an allen unseren Standorten und profitierst von der Unmenge an Erfahrungen, Kontakten und dem Knowhow der anderen. Du kannst rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr arbeiten. Die Arbeitsplätze sind so ausgestattet, dass du dein Laptop nur einzustecken brauchst. Internetverbindung, Drucker, Büroausstattung und Küche sind schon da. Nervige Ablenkungen und Arbeiten rund ums Büro fallen für dich weg. Wenn du kommst, erwartet dich ein sauberer und aufgeräumter Arbeitsplatz.

Unsere Tarife sind auf deine Bedürfnisse zugeschnitten: Wirst du nur an wenigen Tagen im Monat ins Büro kommen, weil du viel im Außendienst unterwegs bist oder nur ab und an aus dem Homeoffice ausbrechen willst, greifst zu zum On demand-Angebot. Arbeitest du regelmäßig bei Work Inn, lohnt sich die Flatrate. Die notwendigen Nebenkosten sind inklusive. Brauchst du jedoch einen Schrank für deine Unterlagen oder eine Postadresse, buchst du sie einfach dazu. Du kannst Büros für eine unterschiedliche Anzahl an Mitarbeitern mieten. Wir haben auch an Meeting- und Seminarräume und die passende Ausstattung mit Beamer, Flipchart und Mobiliar gedacht. Die Krönung ist – bei uns gibt es keine langen Kündigungsfristen. Du und dein Arbeitsplatz, ihr bleibt flexibel. Schau dich einfach mal bei uns um und vereinbare einen Besichtigungstermin!

 

 

 

 Bild: Work Inn Hamm, Borbergstraße 2a

 

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