Was unsere Coworker ausmacht

Unsere Community ist bunt. Richtig bunt. Da gibt es den 18jährigen Texter und Stand-Up Comedian. Da gibt es Ingenieure und Key-Accounter globaler Unternehmen. Wir haben junge Designer die ihre Selbstständigkeit aufbauen und festigen. Wir haben Entrepreneure mit Start-Ups die voll auf Skalierung ausgerichtet sind. Wir haben Software-Entwickler aus dem klassischen IT-Mittelstand. Aber auch erfahrene Aussteiger aus der Konzernwelt die jetzt ihr eigenes Ding durchziehen. Es gibt den hauptberuflichen Java-Entwickler der bei uns sein eigenes Mobile-Game entwickelt. Mittlerweile sind nun über 200 Coworker im Work Inn. Je mehr wir werden, umso bunter und interessanter wird es.

Diese Diversität, diese unterschiedlichen Hintergründe und Kompetenzen ist eine absolute Stärke unserer Community. Aber es ist auch eine große Herausforderung. Wann immer wir unser Konzept erklären, egal ob potenziellen Coworkern, Projektpartnern, Journalisten, Investoren, Eigentümern, die Frage wer denn jetzt unsere Zielkunden sind konnten wir nie eine einfache Antwort geben. Bei dem Versuch Persona für unsere Coworker zu entwickeln sind wir auf sechs (!) völlig unterschiedliche Typen gekommen. Unsere Positionierung ist daher entsprechend schwammig. Überhaupt ist das Work Inn in ziemlich vielen Dingen ziemlich gut. Vermarktung gehört sicher nicht dazu. Das wir trotzdem einen dynamischen Zuwachs haben spricht für das Angebot.

 

Coworker im Work Inn Campus

 

Die Frage nach dem vereinenden Element ist jedoch absolut zentral. Es ist die grundlegende Frage nicht nur bei der Vermarktung, sondern auch bei der Produktentwicklung. Was also zeichnet unsere Coworker aus? Was ist das verbindende Element in diesem bunten Blumenstrauß? Im Kern ist es eine innere Einstellung: Jeder Coworker nimmt sein Schicksal in die eigenen Hände. Dies ist völlig klar bei Gründen und Selbstständigen. Entscheide ich mich, mich als Programmierer, Designer, Texter selbstständig zu machen, nehme ich mein Schicksal in die eigenen Hände. Gründe ich als Unternehmer ein Start-Up, nehme ich mein Schicksal in die eigenen Hände. Aber trifft es auch auf die angestellten Coworker zu?

Die Antwort ist ein lautes und deutliches: Ja! Angestellte Coworker könnten von überall arbeiten, vom Home Office, über Büros und Business Center bis hin zu Schreibtisch-Vermietungs-Firmen. Doch sie entscheiden sich ganz bewusst für unsere Coworking Community. Dieser Punkt ist nicht trivial. Es bedeutet, dass diese Coworker die Rahmenbedingungen für ihre Arbeit selbst bestimmen können: Sie lassen sich nicht ins Home Office abschieben, sie ziehen nicht um für den neuen Job, sie entziehen sich der unsäglichen Anwesenheitspflicht im Corporate Office. Diese Coworker haben unendlich mehr Gestaltungsfreiheit in ihrem Arbeitsleben als der durchschnittliche Angestellte. Diese Freiheit ist nicht selbstverständlich, sie muss in der Regel erkämpft werden. Dazu benötigt man Mut und Eigeninitiative. Dieser Mindset vereint sie mit den Gründern und Selbstständigen.

Sein Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten ist oft schwierig. Es bedeutet Risiken einzugehen, es bedeutet gegen Konventionen zu verstoßen, es bedeutet gut gemeinte Ratschläge zu ignorieren und gelegentlich bedeutet es auch harte Entscheidungen zu treffen. Wie können wir helfen? Coworking ist nicht dazu da dir deinen Weg zu zeigen, die Community kann auch nicht deine Last tragen oder dir den Weg freimachen. Was du von der Work Inn Community bekommen kannst ist hilfreiches Feedback, nützliches Wissen, wertvolle Kontakte, gute Ideen, echte Inspiration, ein offenes Ohr und eine echte Gemeinschaft von Gefährten die alle ihren eigenen Weg gehen. So wie du, nur anders.

Happy Coworking.

Euer Tim

 

 

 

 

 

 

Tags: Coworking, Community, WorkInn